Warum das iPhone trotz Cloud mehr als 32 GB braucht

Angesichts eines in China aufgetauchten iPhone Prototypen mit 64 GB Speicher, schreiben alle möglichen Techblogs wieder die selbe Leier im Sinne von:  Das iPhone braucht nicht mehr Speicher, denn zukünftig ist alles in der Cloud.

Beim derzeitigen Stand der Technik halte ich das für Unsinn.

Alex Olma schreibt im iPhone-Blog: „Obwohl wir bereits an einem Punkt angelangt sind, wo viele Inhalte nicht mehr lokal auf dem Gerät verfügbar sein müssen (iTunes Privatfreigabe, Musik-Streaming, etc.)“

Auch hier schwingt so ein wenig, das Argument durch, wir bräuchten keinen lokalen Speicher mehr auf dem Gerät, denn zukünftig sei alles in der Cloud.

Ich denke, an dem Punkt sind wir noch lange Zeit nicht. So schön der Gedanke auch sein mag und er wird sicher irgendwann Realität sein, es gibt im Wesentlichen drei Probleme:

1. Die Qualität der Verbindungen: Die Vorstellung z.B. im ICE auf Musik in der CLoud angewiesen zu sein ist grotesk. Gleiches gilt für schlechter versorgte Gebiete.

2. Mit der derzeitigen Datenübertragungstechnologie ist immer eine spürbare Latenz verbunden. Niemand hat Lust, beim Skippen von Titel zu Titel immer spürbar zu warten.

3. Traffic: Derzeitige Tarifmodelle sind denkbar ungeeignet, jeglichen Content zu streamen. Selbst 5GB Datenvolumen sind bei solcher Nutzung schnell aufgebraucht.

Hinzu kommt im Falle des iPhones, dass iOS Apps immer mehr Speicherplatz einnehmen und somit auch von dieser Seite her der Speicher auf den Geräten wachsen muss.

Aus heutiger Sicht emfinde ich die beim iPhone maximal verfügbaren 32 GB als viel zu gering. Der iPod classic verfügt über eine 160 GB Festplatte und zeigt damit eine Zielmarge auf. Ich hoffe sehr, dass die nächste iPhone-Generation den Sprung zu 64 GB – wenn nicht sogar 128 GB – schafft, denn die brauchen wir trotz Cloud!

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